Am Freitag, den 24. April 2026, fand die Lange Nacht der Forschung bereits zum zwölften Mal statt. Österreichweit nutzten über 192 000 Besucherinnen und Besucher an über 300 Standorten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt einen Abend lang Forschung und Wissenschaft hautnah zu erleben.
Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken“ präsentierten sich bei der größten Wissenschaftsveranstaltung in Österreich über 400 Universitäten, Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen in allen Bundesländern und boten spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und wissenschaftliche Entwicklungen. Mit dabei in Innsbruck am MCI das grenzübergreifende Interreg-Projekt „QualiCheese“.
Im Zentrum unseres Auftritts stand die Kernfrage des Projekts: Wie praxistauglich sind nachhaltige Käseverpackungen tatsächlich? Die Projektpartner MCI Innsbruck, muva kempten GmbH, Hochschule Kempten (Klevertec) sowie die Erzeugergenossenschaft Bio vom Berg konnten den Besucherinnen und Besuchern veranschaulichen, welche komplexen Anforderungen an moderne Lebensmittelverpackungen gestellt werden. Dabei wurde besonders der Bogen zwischen ökologischen Ansprüchen und der zwingend notwendigen Lebensmittelsicherheit gespannt.
Der Abend war geprägt von einem intensiven und direkten Dialog mit den Verbrauchern. Das enorme Interesse und die vielen detaillierten Nachfragen haben deutlich gezeigt, wie stark das Thema der nachhaltigen Lebensmittelverpackung in der Gesellschaft verankert ist. Die Veranstaltung war nicht nur eine exzellente Plattform für den Wissenstransfer, sondern auch eine wertvolle Bestätigung unserer anwendungsnahen Forschung.


Bildquelle: Frau Prof. Katrin Bach (MCI)
v.l.n.r. Prof. Katrin Bach (MCI); Johanna Müller (MCI); Dr. Maximilian Moravek (muva kempten GmbH); Anton Loic Rudolph (Klevertec); Julia Lerchenmüller (MCI); Leonie Schönewald (muva kempten GmbH); Björn Rasmus (Bio vom Berg)

